Winterreifen rechtzeitig aufziehen

Mit dem Aufziehen der Winterreifen sollte man nicht bis zum ersten Schneefall warten. Dass die Umrüstung am besten vor dem richtigen Wintereinbruch stattfinden sollte, steht zumindest außer Frage, doch wann genau ist die beste Zeit, um den Wechsel vorzunehmen? Und welche Gefahren drohen, wenn man zu früh oder eben zu spät wechselt? Die alljährliche Streitfrage hat auch uns beschäftigt.

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Winterreifen online vergleichen lohnt sich!

Ganz egal wie gut ein Winterreifen auch ist, irgendwann ist die Zeit gekommen, wo man über die Anschaffung neuer Reifen nachdenken muss. Wer seit Neuestem im Winter mit Sommerreifen oder abgefahrenen Winterreifen erwischt wird, muss Strafe zahlen.

Doch ein Online – Vergleich der verschiedenen Anbieter für Reifen hilft in jedem Fall, seinen Geldbeutel zu schonen. Um sich bei den vielen Reifenangeboten und Hunderten Händlern einen Überblick zu verschaffen, kann man z.B. beim Autoreifen-Preisvergleich bei billiger-autoreifen.de die Größe und Marke seiner benötigten Reifen eingeben und bekommt dann die passenden Reifen nach Preisen sortiert angezeigt. Das spart einem eine Menge an Zeit und Aufwand, denn man braucht nicht auf jeder Händlerseite wieder und wieder eine Suche einzugeben, sondern macht seine Angaben nur einmal und hat dann den Überblick über alle Angebote.

Kostenloser Versand und ADAC-Mitgliederrabatte
Wenn man sich dann für seine Reifen entschieden hat, kann man sich diese direkt kostenlos nach Hause schicken lassen oder man sucht sich einen der zu tausenden verfügbaren Montagepartner aus und lässt sich seine Reifen dort direkt montieren. Wer dann auch noch ADAC Mitglied ist, der kann noch einen Rabatt bekommen, wenn er seine ADAC – Mitgliedsnummer angibt.

Wenn auch nicht alle Reifen an seinem Auto ausgewechselt werden müssten, sollte man immer daran denken, dass auf jeder Achse immer die gleiche Reifenmarke und Profiltiefe sein muss. Man muss also unbedingt entweder die beiden Reifen der Vorderachse oder die der Hinterachse erneuern.

Bildquelle: "smitty42" via flickr.com

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Alles nach Geschmack beim Neuwagen

Der Autokauf ist ein schwieriges Geschäft. Nicht nur innerhalb Deutschlands überbieten sich Händler und Autohäuser mit Sonderangeboten und Schnäppchenfinanzierungen von nicht vergleichbaren Modellen, auch außerhalb der Landesgrenzen steht einem seit dem Wegfall der EU-Landesgrenzen alles an Autoangeboten zur Verfügung. Der Käufer hat dann die Qual der Wahl, sollte sich aber vorab über alle Details eines solchen Angebots informieren.

Spanische Reifen, finnische Beleuchtung

Besonders der Kauf von EU Neuwagen wurde eine Zeitlang als absoluter Geheimtipp gehandelt. Das Prinzip ist recht einfach. Per Reimport wird ein in den Innengrenzen der EU befindlicher Wagen nach Deutschland reimportiert und hier verkauft. So kann man teilweise sogar Wagen deutschen Fabrikats im Ausland günstiger erwerben als wenn man ihn hier direkt ab Werk kaufen würde. Klingt abstrus, ist aber durch die anderen Marktbedingungen im Ausland tatsächlich denkbar. Wenn z.B. das Durchschnittseinkommen eines Landes wesentlich niedriger liegt als bei uns, können die Neuwagen auch nicht zum gleichen Preis verkauft werden. Dafür hat der Käufer durch den Kauf eines EU Neuwagen im Reimport manche Nachteile, die ihm auf den ersten Blick wahrscheinlich nicht auffallen. Oft sind nämlich Ausstattung und Extras auf das jeweilige Vertriebsland ausgerichtet und während es etwa in Finnland besonders wichtig ist eine Sitzheizung und eine Xenon Beleuchtung zu haben, ist es in Spanien entscheidend, dass man Reifen ab Werk aufzieht, die auch sehr heißem Asphalt standhalten und eine Klimaanlage im Auto ist. In Deutschland braucht man vielleicht beides nicht und würde sich stattdessen eher über den Satz Winterreifen freuen, der für den deutschen Markt standardmäßig mitgeliefert wird. Auch rechtlich können einem die Bedingungen für Garantie und Gewährleistung schnell spanisch vorkommen, denn hier gelten Recht und Gesetz des Reimportlandes.

Typisch deutsch

Die Ausstattung von deutschen Autos für den ausländischen Markt ist Ergebnis von Marktforschung und Befragungen im Ausland. So wird man einige Unterschiede entdecken, wenn man ein für den deutschen Markt gemachtes Auto mit dem für das Ausland bestimmte vergleicht. Schon bei der Farbgebung, sowohl außen als auch bei der Innenausstattung. Man würde sich beim Direktvergleich wundern, welch eklatanten Geschmacksunterschiede zwischen Italien und Deutschland oder auch zwischen Frankreich und Schweden bestehen. Wer also offen für Neues ist oder selbst einen exotischen Geschmack hat, mag sich hier gut aufgehoben fühlen, wer aber geschmacklich typisch deutsch ist, den wird die Auswahl beim italienischen VW-Händler vielleicht ein wenig ratlos machen. Um die Nachteile beim EU Neuwagenkauf zu umgehen, kann man bestenfalls mit den Reimporteuren einen speziellen Deal aushandeln. Vielleicht kommt man so ja doch noch zu seinem Satz Winterreifen oder einer erweiterten Garantie. Denn der nächste Winter kommt bestimmt!

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Winterreifen sind jetzt Pflicht – Was muss man dazu wissen?

Nachdem die Entscheidung immer wieder vertagt und herausgezögert wurde, ist es nun offiziell: Winterreifen sind jetzt Pflicht. Doch noch immer herrscht große Ungewissheit unter den Autofahrern, da keiner so genau zu wissen scheint was jetzt eigentlich beachtet werden muss und welche Neuerungen gemeinsam mit dem Gesetz in Kraft treten.

Wann tritt das Gesetz in Kraft?
Nachdem die Gesetzesänderung ende November vom Bundesrat genehmigt wurde, wird am heutigen Freitag, den 3. Dezember die Winterreifenpflicht im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Wirksam wird die neue Verordnung am Samstag, 4. Dezember um 00:00 Uhr.

Gibt es eine Übergangsfrist?
Nein. Das Gesetz wird direkt und ohne Ausnahmen angewendet. Wer also ab Samstag mit Sommerreifen erwischt wird, muss direkt ein Bußgeld zahlen.

Welche Reifen gelten als Winterreifen? Kann ich auch mit Ganzjahresreifen fahren?
Laut Gesetz sind alle Reifen, die das M+S (Matsch und Schnee) Symbol tragen als Winterreifen geeignet. Also auch Ganzjahresreifen. Allerdings hat die Sache einen Haken: das M+S Symbol ist nicht geschützt und unterliegt keinerlei Prüfungen. Es kann auf jeden beliebigen Reifen aufgedruckt werden. Auch auf Sommerreifen oder Billig-Reifen aus Asien. Die Experten der Automobilclubs empfehlen deshalb zusätzlich auch auf das Schneeflockensymbol zu achten. Dieses Symbol darf nur auf geprüfte Reifen aufgebracht werden und garantiert eine Wintertauglichkeit des Reifens.

Von wann bis wann braucht man Winterreifen?
Hier ist der Gesetzestext leider ein bisschen vage. Er schreibt lediglich vor, dass man bei winterlichen Witterungsverhältnissen zu Winterreifen greifen muss. Diese Verhältnisse umfassen Glatteis, Schneematsch, Schneeglätte, Eis- oder Reifglätte. Einen genauen Zeitraum in dem man Winterreifen aufziehen muss, gibt es nicht.
Allerdings gibt es eine Faustregel die besagt, dass man “von O bis O“, also von Oktober bis Ostern mit Winterreifen unterwegs sein sollte, um auf der sicheren Seite zu sein.

Was passiert wenn man ohne Winterreifen unterwegs ist?

Abgesehen davon, dass es sowohl Ihre sicherheit als auch die der anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet wenn Sie mit ungeeigneter Bereifung unterwegs sind, erwarten Sie ein Bußgeld und ein Punkt in Flensburg wenn Sie erwischt werden. Das Bußgeld beträgt 40 Euro wenn nichts passiert und 80 Euro wenn Sie andere Verkehrsteilnehmer gefährden oder behindern.
Außerdem können die Kaskoversicherungen bei einem Unfall die Zahlung ganz oder teilweise verweigern, wenn die falsche Bereifung die Unfallsursache war.

Winterreifen sollten eine Profiltiefe von mindestens 4 Millimetern haben, um auch bei schlechten Wetterverhältnissen genügend Grip zu haben


Wer ist von dem Gesetz betroffen?

Alle. Jeder Auto-, Lkw-, Bus-, und Motorradfahrer muss mit geeigneter Bereifung unterwegs sein. Hierbei spielt es keine Rolle ob Sie der Besitzer des Fahrzeugs sind. Auch bei Mietwagen sind Sie als Fahrer dafür verantwortlich, dass Sie mit M+S-Reifen fahren. Auch Fahrzeuge, die im Ausland zugelassen wurden, sind verpflichtet in Deutschland mit den vorgeschriebenen Winterreifen zu fahren.

Wie lange halten Reifen? Welche Profiltiefe müssen sie haben?
Je nach dem wie viele Kilometer Sie im Jahr zurück legen, halten die Reifen rund fünf bis sechs Jahre. Ganzjahresreifen nutzen sich etwas schneller ab, da sie aus weicherem Gummi bestehen.
Das Gesetz schreibt eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vor, doch schon bei weniger als 4 Millimetern sind die Wintereigenschaften von M+S-Reifen stark eingeschränkt, wie der ADAC in einem Test herausgefunden hat.

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Winterreifentest im Detail: Gewinner und Verlierer

Wie wir bereits berichtet haben, hat der ADAC wie in jedem Jahr Winterreifen auf ihre Tauglichkeit überprüft. Nachdem wir beim letzten mal einen allgemeinen Überblick über die Testergebnisse gegeben haben, möchten wir nun ins Detail gehen und den Testsieger mit dem Verlierer vergleichen. Wie groß sind die Unterschiede wirklich und was bedeutet das für den Autofahrer?

Testsieger wurde der Dunlop SP Winter Sport 3D MO 88 T mit der Gesamtnote gut (2,4). Der Dunlop hat durchweg in allen sicherheitsrelevanten Bereichen Topwerte erzielt und bei Nässe (2,1) konnte er sogar die Bestnote erreichen. Auch auf trockener Fahrbahn (3,0), bei Schnee (2,2) und auf Eis (3,3) wusste er zu überzeugen. Einen kleinen Punkt Abzug gab es beim Geräusch und beim Komfort (3,5), doch die guten Werte bei Kraftstoffverbrauch (2,5) und Verschleiß (1,2) machen dies wieder wett.

Schlusslicht beim Test des Automobilclubs wurde der Star Performer Winter 88 H, der mit der Note mangelhaft (5,4) glatt durchgefallen ist. Die Werte des Star Performers fingen relativ vielversprechend an, da er auf Schnee (2,5) gar nicht mal so schlechte und auf Eis (3,5) noch akzeptabele Leistungen gezeigt hat. Auch beim Geräusch (2,9), dem Krafstoffverbrauch (2,4) und vor allem dem Verschleiß (1,2) konnte er punkten. Doch bei den wirklich wichtigen Kategorien, nämlich trocken (4,0) und nass (5,4), hat der Reifen leider versagt. Die extrem schlechte Leistung auf nasser Fahrbahn führte auch zur Abwertung und somit zur Gesamtnote mangelhaft.

Preislich gibt es zwischen den beiden Reifen nur geringfügige Unterschiede. Der Dunlop ist schon ab 56 Euro haben und der Star Performer kostet zwischen 48 und 57 Euro. Allerdings können die Preise beim Dunlop bis zu 85 Euro betragen. Aus diesem Grund sollte man in jedem Fall die Preise vergleichen und schauen wo es die gewünschten Reifen zu den günstigsten Preisen gibt. Um sicher zu gehen dass man auch qualitativ hochwertige Reifen bekommt, sollte man sich vor dem Winterreifenkauf informieren, zum Beispiel in dem man sich die Testergebnisse bei ADAC, GTÜ, TÜV und Co. anschaut.

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ADAC-Winterreifentest 2010/2011: Kein Reifen ist ‘sehr gut’

Wie in jedem Jahr hat der ADAC auch pünktlich zur diesjährigen Winterreifensaison getestet, welche Reifen die besten sind und welche man lieber meiden sollte. Insgesamt wurden 15 Winterreifen in der Größe 185/65 R 15 T getestet, darunter auch zwei Ganzjahresreifen für Autofahrer die nur in winterarmen Regionen unterwegs sind. Drei Reifen bekamen das Testurteil ‚gut‘, einer ist mit einem ‚mangelhaft‘ durchgefallen. Sieben Reifen bekamen das Prädikat ‚befriedigend‘ und zwei Reifen mussten sich mit einem ‚ausreichend‘ begnügen.

Am besten schnitten der Dunlop Wintersport 3D MO, der Goodyear Ultra Grip 7+ und der ESA-Tecar Super Grip 7 ab. Der Yokohama W.drive V903 und der Vredestein Quatrac 3, ein Ganzjahresreifen, erreichten nur die Note ‚ausreichend‘. Für eine Überraschung sorgte der koreanische Hersteller Kumho mit dem I’ZEN KW 23, der beweist dass auch Reifen aus dem asiatischen Raum durchaus wintertaugliche Eigenschaften haben. Durchgefallen ist der Star Performer Winter mit der Testnote ‚mangelhaft‘.

Der Reifentest zeigt aber auch, dass teurer nicht immer gleich besser sein muss. Die drei Testsieger sind ab 56-63 Euro erhältlich. Der teuerste Reifen im Test war der Alljahresreifen Goodyear Vector4Seasons, der zwischen 73 und 103 Euro kostet und mit einem ‚befriedigend‘ abgeschnitten hat. Der günstigste Reifen ist mit einem Preis ab 48 Euro zwar der durchgefallene Star Performer Winter, doch der Kleber Krisalp HP2 ist schon ab 49 Euro zu haben und befindet sich bei den Bewertungen im oberen Mittelfeld.

Die Tabelle zeigt noch einmal die wichtigsten Fakten:

Modell Preis Urteil Eigenschaften
Dunlop Wintersport 3D MO ab 56 Euro Gut (2,4) + Sehr gut geeignet bei Nässe

+ sehr gut in allen sicherheitsrelevanten Disziplinen

Goodyear Ultra Grip 7+ ab 59 Euro Gut (2,5) + sehr gut in allen sicherheitsrelevanten Disziplinen
ESA-Tecar Super Grip 7 ab 63 Euro Gut  (2,5) + sehr gut in allen sicherheitsrelevanten Disziplinen
Kleber Krisalp HP2 ab 49 Euro Befriedigend (2,6) + Bestnote im Verschleiß

- leichte Schwächen bei Nässe, Schnee und Eis

Goodyear Vector4Seasons ab 73 Euro Befriedigend (2,6) + Bestnote im Verschleiß

- leichte Schwächen bei Nässe und Schnee

Kumho I’ZEN KW 23 ab 52 Euro Befriedigend (2,9)* - leichte Schwächen auf nasser Fahrbahn, auf Schnee und Eis sowie im Verschleiß
Yokohama W.drive V903 ab 52 Euro Ausreichend (2,7)* + Bestnote auf trockener Fahrbahn

- schwach bei Nässe

Vredestein Quatrac 3 ab 61 Euro Ausreichend (3,1) - höchster Verbrauch

- leichte Schwächen bei Nässe

- schwach auf Schnee

Star Performer Winter ab 48 Euro Mangehalft (5,4) - schwach auf trockener Fahrbahn

- sehr schwach bei Nässe

*Der Kumho hat bei den stärker gewichteten Disziplinen besser abgeschnitten, weshalb er trotz der schlechteren Durchschnittsnote eine bessere Bewertung erhalten hat.
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Wie teuer darf der Winterreifenwechsel sein?

Wer zum Winter hin die Reifen wechseln will, lässt dies oft durch eine Fachwerkstatt erledigen. Das hat mehrere Vorteile, da man die neuen Reifen oft direkt über die Werkstatt beziehen kann oder die Reifen vom letzten Winter im Frühjar dort eingelagert wurden. Außerdem spart man sich einiges an Arbeit und auch Zeit, da die Profis doch oftmals um einiges schneller sind beim Aufziehen der Reifen als man es zu Hause je wäre.
Das einzige Problem das auftritt ist, dass man oft nicht weiß ob der Preis den man für das Wechseln der Reifen zahlt auch gerechtfertigt ist.

Das Kfz-Portal auto.de hat bei mehreren Werkstätten angefragt was man bei ihnen für das Umrüsten auf Winterreifen zahlen muss und kam zu einem erschreckenden Ergebnis. Bei jeder 6. Werkstatt werden die Kunden abgezockt. Für die Studie wurden 733 Werkstätten in 111 Städten untersucht. Die Experten empfinden bis zu 20 Euro für den Radwechsel akzeptabel, da es meistens zwischen 20 und 30 Minuten dauert um einen Satz Reifen zu wechseln. Nicht mit eingerechnet in diesen Preis sind die Kosten für Auswuchten und Lagerung der Reifen.

Wer die Reifen in der Werkstatt wechseln lassen will sollte Preise vergleichen. Bildquelle:erysipel / pixelio.de

Wie viel Geld muss man denn nun einplanen? Bei 6% der befragten Werkstätten kommt man mit bis zu 10 Euro hin. Hierbei war die günstigste Werkstatt in Regensburg, da dort nur 4 Euro für den Reifenwechsel fällig waren. 23% der Werkstätten verlangen 10-15 Euro und 38% der Werkstatt veranschlagen 15-20 Euro für das tauschen der Reifen. Das bedeutet dass man bei 67% aller befragten Werkstätten mit 20 Euro oder weniger auskommt. Nur jeder dritte Betrieb ist teuer und jede sechste Werkstatt (15%) verlangt selbst mehr als 25 Euro für den Reifenwechsel. Der Gipfel der Abzocke wurde in Frankfurt erreicht, hier wurden tatsächlich 80 Euro für den Wechsel verlangt. Das sind 20 Euro pro Reifen und damit mehr als man in den meisten anderen Werkstätten für alle vier Reifen zusammen zahlt.

Deutlich wurde bei der Untersuchung, dass die Werkstätten eindeutig die Gewinner der Winterreifenpflicht sind. Sie haben seit der Bekanntgabe der Pflicht Anfang Oktober ihre Preise um bis zu 18% erhöht.
Wer die Reifen zu den günstigsten Preisen wechseln lassen möchte, sollte sich auf jeden Fall vorher informieren und die Preise vergleichen.

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Was ist beim Winterreifenkauf zu beachten?

Rund um das Thema Winterreifenkauf ranken viele Mythen. Sind sie nun Pflicht oder nicht? Welche Reifen sind für welches Auto geeignet? Wie schnell darf man mit den Winterreifen fahren?
Wir haben die wichtigsten Punkte rund um das Thema Winterreifenkauf zusammengestellt:

Reifenalter
Nach spätestens sechs Jahren sollte man unabhängig von der jährlichen Laufleistung im Winter einen neuen Satz Winterreifen aufziehen. Diese Lebensdauer gilt natürlich nur dann, wenn die Reifen über den Sommer richtig eingelagert wurden.

Einlagerung
Man sollte Reifen niemal in den mitgelieferten Plastiktüten von Frühjahr bis Herbst luftdicht verschlossen werden. Reifen müssen auch ‘atmen’ können. Idealerweise stapelt man die Reifen übereinander oder hängt sie mit Felgen in der Garage an die Wand.

Reifenmix vermeiden
Wer neue Winterreifen aufziehen will, sollte immer darauf achten, das er einen kompletten Satz neuer Winterreifen kauft. Eine Mischung als alten und neuen Reifen bedeutet eine unterschiedliche Griffigkeit und die kann ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Höchstgeschwindigkeit
Wie schnell Sie mit Ihren Winterreifen fahren dürfen, hängt vom Geschwindigkeitsindex ab. Sie finden auf Ihren Reifen immer hinter der Größe auch einen Buchstaben der den Geschwindigkeitsindex angibt. Bei der Reifengröße 185/65 R15 85H ist der Geschwindigkeitsindex ‘H’, das bedeutet dass man mit dem Reifen bis zu 210 km/h fahren darf. Weiteres zum Geschwindigkeitsindex finden Sie hier.

Luftdruck
Sowohl nach der Montag als auch nach längeren Fahrten sollte immer der Luftdruck überprüft werden. Wenn der Reifen zu wenig Luft hat, ist der Verschleiß erhöht und auch der Spritverbrauch ist höher als mit einem angemessenen Reifendruck. Den richtigen Luftdruck für Ihre Reifen finden Sie in den meisten Fällen auf einem Aufkleber in der Fahrertür.

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Winterreifenpflicht?

Winterreifen sind für niedrigere Temperaturen gemacht und haben bessere Fahreigenschaften auf Schnee und Matsch als Sommerreifen. Aktuell existiert eine Diskussion ob man die Winterreifenpflicht einführen soll oder nicht. So steht im Gesetz das eine dem Wetter angemessene Bereifung zu verwenden ist. Überlegungen sind z.B. die Winterreifenpflicht auf einen bestimmten Zeitraum gesetzlich fest zulegen, das widerspricht allerdings den unterschiedlichen Wetterbereichen in Deutschland und könnte unberechtigte Strafen mit sich ziehen. Auch die dem Wetter angemessene Bereifung kann Komplikationen bei einem plötzlichen Wintereintritt hervorrufen.

Kennzeichen von Winterreifen sind das M&S Zeichen und die Schneeflocke. Hierbei ist zu beachten, dass das Zeichen M+S kein geschütztes Markenzeichen ist. Aus diesem Grund wurde von der Automobilindustrie ein neues Zeichen eingeführt, die eben bereits erwähnte Schneeflocke. Diese wird von der NHTSA ( National Highway Traffic Safety Administration) vergeben, wenn ein gewisses Standard an Traktion auf Eis und Schnee gegeben ist. Allerdings ist eine rechtzeitige Anbringung von Winterreifen ebenso wichtig wie der rechtzeitige Wechsel auf Sommerreifen. Denn Winterreifen weisen einen höheren Abrieb, bei höheren Temperaturen auf. Neben dem höheren Abrieb sind auch die Fahreigenschaften bei höheren Temperaturen eingeschenkt. Im Gegensatz zu Sommerreifen sind Winterreifen ohne Beschränkungen zu fahren auch im Hochsommer.

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Winterreifen: Die Lügen der Hersteller

Wer gut durch den Winter möchte, der sollte bei den Winterreifen nicht auf schlechte Qualität hereinfallen. Es kann gefährlich werden, wenn etwa die Haftungsfähigkeit beschränkt oder die Profiltiefe zu gering ist. Damit so etwas nicht passiert, gibt es Winterreifen-Tests und Winterreifen-Vergleiche. Darunter natürlich auch Winterreifen Test 225, Winterreifen Test 185, Winterreifentest 185 65 r15.

Viele wissen gar nicht, dass einfache M+S-Reifen nicht den winterlichen Anforderungen genügen. Um wirklich gewappnet zu sein, müssen schon Reifen mit dem Schneekristall als Erkennungszeichen her. Doch viele “Informationen”, die so über Winterreifen kursieren, sind nichts als Panikmache. Es ist zum Beispiel so, dass die sogenannte “Sieben-Grand-Regel”, nach der bei einer Temperatur von unter sieben Grad auf Sommerreifen Rutschgefahr besteht – doch diese “Tatsache” ist nichts weiter als ein Gerücht der Reifenhersteller, um zum nächsten Winterreifen-Kauf anzuregen.

Doch dass Winterreifen her müssen, da sind sich alle einig. Um nicht an den falschen zu geraten, gibt es zum Beispiel den Winterreifen Test 185. Will man die Größe noch genauer spezifiert haben, findet man im Netz auch einen Winterreifentest 185 65 r15. Für ganz große Reifenbesitzer, die einen Winterreifen 225 haben, gibt es natürlich online auch Winterreifen Test 225.

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