Winterreifen Lexikon

Winterräder richtig aufziehen

Wer mit unterschiedlicher Bereifung fährt, riskiert Unfälle. Deswegen sollten Winterreifen immer komplett auf alle vier Räder aufgezogen werden. Außerdem ist es ratsam, in jedem Winter die Reifen achsweise zu tauschen, um einen gleichmäßigen Abnutzung zu gewährleisten. Winterreifen sind darüber hinaus in den meisten Fällen mit einer vorgegebenen Drehrichtung versehen, diese muss bei der Montage zwingend beachtet werden.

Woran erkennt man gute Winterreifen?

Wenn es um die Sicherheit geht, sollte man nicht zu geizig sein. Wer an der falschen Stelle spart, riskiert Unfälle. Aber auch hochwertige Pneus können günstig sein. Als Grundregel für den Kauf von Winterreifen gilt aber immer: Im Schnee greifen solche Winterpneus besser, die für untere und mittlere Geschwindigkeiten bis 190 km/h bei T-Reifen bzw. bis 210 km/h bei H-Reifen ausgelegt sind.

Was sind H-Reifen, was sind T-Reifen?

Das „H“ in H-Reifen bzw. das „T“- in T-Reifen gibt die Höchstgeschwindigkeit an, mit der Autos dieser Bereifung gefahren werden dürfen. Für Reifen gibt es einen Geschwindigkeitsindex bzw. verschiedene Geschwindigkeitsklassen. Die jeweilige Kategorie kann man auf der Flanke des Reifens ablesen, es ist immer das letzte Zeichen in der Reifenbezeichnung. T steht dabei für eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h, das H für eine Maximalgeschwindigkeit von 210 km/h.

Wofür steht die Bezeichnung M&S?

In Deutschland ist das Kürzel M&S für Winterreifen vorgeschrieben. M&S steht dabei für „Matsch und Schnee“. Da M&S aber kein geschütztes Kennzeichen ist, wird es zum Teil auch auf nicht wintertauglichen Reifen angebracht! Deswegen hat die Reifenindustrie ein eigenes Symbol eingeführt: Die stilisierte Schneeflocke.

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